Liebe Leserin, lieber Leser!
Ich habe meine Idee zum Natural Money (ehemals Virtual Dollar) zusammengefasst. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Natural Money
Übersicht – Diskussionsgrundlage
Natural Money (NM) ist die Vision eines Geldsystems, das den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. Es beinhaltet die folgenden fünf Teile:
1. Das Steuersystem läuft unabhängig über ein Grundeinkommen für den Staat.
2. Jeder Bürger erhält ein Grundeinkommen.
3. Das Geld verliert mit der Zeit an Wert (ähnlich eines Gemüses).
4. Das Gesundheitssystem wird neu integriert.
5. Es gibt keine Spekulationen oder Geldzuwachs über Zinsen.
Das Geld ist personenbezogen. Jeder Kontoinhaber erhält pro Tag 100,- NM abzüglich 1 %/Tag des Kontostands. Bei 10.000,- NM gleicht sich beides gegeneinander aus.
Der Staat erhält pro Person ebenfalls 100,- NM/Tag abzüglich 0,5 %/Tag. Bei 20.000,- NM gleicht sich beides gegeneinander aus. Je nachdem wäre es auch denkbar, zum personenbezogen Schlüssel ein Schlüssel pro Quadratmeter Landesfläche zu gestalten. Dies wäre ein guter Ausgleich zwischen Staaten mit einer kleinen Fläche und einer dichten Bevölkerung und Staaten mit einer großen Fläche, dafür kleiner Bevölkerung.
Ausgaben für Gesundheit: Je Person wird ein paralleles Konto eingerichtet. Dieses darf nur für Ausgaben wie Ärzte oder Heilpraktiker verwendet werden. Alle Personen, die von diesem Konto Geld erhalten möchten, müssen sich beim Staat anmelden. Je nach Ausbildung, werden die Honorare festgelegt. Möchte z.B. ein Arzt mehr verdienen, so können diese Mehrkosten nicht von diesem Konto beglichen werden.
Verschriebene Arzneimittel werden ganz von diesem Konto bezahlt. Apothekenpflichtige Arzneimittel können zur Hälfte von diesem Konto bezahlt werden.
Um auch bei größeren Kosten bezahlen zu können, erhält dieses Konto einen Grundstock. Wie hoch dieser sein sollte, muss diskutiert werden. Zudem wird dem Konto X NM/Tag gutgeschrieben und nichts abgezogen.
Sollte das Geld vollkommen aufgebraucht sein, so kann ein Antrag zur Übernahme der Kosten gestellt werden. Nach welcher Auswahl dann vorgegangen werden sollte, muss diskutiert werden.
Geschäftskonten: Man kann beliebig Konten eröffnen. Bei Ihnen wird jeweils 1 %/Tag abgezogen.
Kredite: Um Geld vor dem 1-Prozent-Abzug zu schützen, kann man es als Kredit zur Verfügung stellen. Hierfür hat man ein „Kreditkonto“ auf das man Geld überweisen kann. Der Wert des Geldes bleibt gleich, bis sich ein Kreditnehmer gefunden hat. Überweist man das Geld zurück auf das normale Konto, werden die Prozente entsprechend der Zeit, die das Geld auf dem Kreditkonto lag, abgezogen.
Es wird die Möglichkeit eingeräumt, zwischen verschiedenen Rückzahlungslängen (1 Monat bis X Jahre).
Der Kreditnehmer zahlt das Geld ohne Zinsen zurück.
Die Auswahl, welches Geld aus diesem Gesamttopf ausgeliehen wird, richtet sich nach dem Einzahlungsdatum und der Rückzahlungszeit. Dabei spielt die eingezahlte Summe keine Rolle. Die Berechnung findet nach Personen statt. Somit wird ausgeschlossen, dass eine sehr reiche Person den ganzen Kreditmarkt für sich einnimmt.
Sollte mehr Bedarf an Krediten sein als Geld zur Verfügung stehen, kann der Staat Kredite vergeben.
Beim Tod einer Person verfällt die gesamte Summe des Kontos für die Gesundheit. Alle anderen Summen können vererbt werden.
Wie ist Ihre Meinung dazu? Haben Sie selbst Ideen in dieser Richtung? Schreiben Sie mir doch! peters@easynote.de